Flugzeugabsturz ins Rote Meer kein Terroranschlag

21. Jänner 2004, 09:11
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Flugschreiber gibt keinen Hinweis auf Fremdverschulden

Nach der Auswertung von Flugschreiber und Stimmrekorder des ins Rote Meer gestürzten Urlauberflugzeugs haben ägyptische und französische Ermittler einen Terroranschlag ausgeschlossen. "Wir sind sicher, dass es kein terroristisches Attentat war, weil es offensichtlich keinerlei Einflüsse von außen gab", sagte der ägyptische Chefermittler Schaker Kelada am Dienstag in Kairo. Die Ermittlungen gingen in Richtung eines "klassischen Flugzeugunfalls". Der Absturz der Maschine mit 148 Menschen an Bord sei auf "einen technischen Defekt oder Fehler der Crew oder auf eine Kombination aus beidem" zurückzuführen.

Die Erkenntnisse beruhten auf einer "ersten schnellen Auswertung des Flugschreibers und des Stimmrekorders aus dem Cockpit", sagte der französische Ermittler Gerard Legauffre. Die Boeing der ägyptischen Billigfluglinie Flash Airlines war am 3. Jänner kurz nach dem Start in Scharm el Scheich aus 1.500 Metern ins Rote Meer gestürzt, ohne dass der Pilot vorher einen Notruf absetzen konnte. Alle Insassen, überwiegend französische Touristen, waren dabei ums Leben gekommen. (APA/AFP)

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