Arbeiterkammer: Betroffene könnten auf einmal fast 16.000 Euro zahlen müssen

23. Jänner 2004, 14:34
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"Jede durch die Regierung verursachte Unklarheit bei der Rechtslage eine schwere Belastung für die Eltern und deren Arbeitgeber"

Wien - Die Arbeiterkammer hat am Dienstag ihre Kritik an der Haltung der Regierung in Sachen Kindergeld erneuert. Durch die widersprüchlichen Äußerungen der Koalition würden die Eltern nur weiter verunsichert. Insbesondere die Ankündigung, es werde jetzt bis Jahresende weiter evaluiert, helfe den Eltern nicht weiter, beklagt AK-Präsident Herbert Tumpel: "Die Betroffenen laufen dann Gefahr, mit der Rückforderung des Kindergeldes nicht nur für ein Jahr, sondern mit einem Schlag für bis zu drei Jahre pro Kind konfrontiert zu werden. Das sind fast 16.000 Euro. Das ist untragbar".

Die Mütter und Väter müssten in die Lage versetzt werden, klare Entscheidungen für die Kinderbetreuung zu treffen und entsprechende Arbeitszeitvereinbarungen mit ihren Arbeitgebern abzuschließen, meinte Tumpel: "Da ist jede durch die Bundesregierung verursachte Unklarheit bei der Rechtslage eine schwere Belastung für die Eltern und deren Arbeitgeber". (APA)

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