Pöltl will in die Pressestunde

26. Jänner 2004, 15:28
2 Postings

BP-Kandidat sieht Verstoß gegen Objektivitätsgebot des ORF-Gesetzes

In einer Aussendung vom Dienstag machte BP-Kandidat Wolfgang Pöltl seinem Ärger Luft, in dem er den ORF für seine Auswahl an Gästen für die Pressestunde kritisierte. So seien bereits Heinz Fischer und Benita Ferrero-Waldner in einer Pressestunde gewesen. Nur "die übrigen Präsidentschaftskandidaten, wurden bis heute zu keiner Pressestunde eingeladen", was den Unmut von Wolfgang Pöltl hervorrief.

Bevorzugung

Darin sieht Pöltl eine Bevorzugung des ORF gegenüber Parteikandidaten vor unabhängigen Kandidaten. Diese Vorgangsweise des ORF ist in den Augen von Wolfgang Pöltl gleichheitswidrig und "verstößt gegen das Objektivitätsgebot des ORF-Gesetzes". Wolfgang Pöltl fordert die Gleichbehandlung aller Kandidaten im ORF und verlangt, ihn zu einer Pressestunde am Sonntag einzuladen, um sein Programm präsentieren zu können. Für den Fall, dass keine Einladung erfolgt, kündigt er eine Beschwerde beim Presserat an und überlegt eine Anfechtung der Wahl wegen ungleicher Chancen bei der Wahlwerbung. (pte/red)

  • BP-Kandidat Wolfgang Pöltl
    foto: der standard

    BP-Kandidat Wolfgang Pöltl

Share if you care.