Zweifel an Impfschutz

25. Jänner 2004, 19:12
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London - Eine in "Nature" publizierte Studie kommt zum Schluss, dass das diesjährige Influenzavakzin ungenügend gegen die Grippe schützt.

Die heurige Influenzasaison hat in Europa wesentlich früher begonnen als in den Jahren zuvor, sie wird vermutlich auch heftiger ausfallen. Und man entdeckte, dass sich der Virenstamm "Fujian A" an den primären Erreger drangehängt hatte. Und genau der soll die Schutzwirkung der Impfung beeinträchtigen.

Die US-Wissenschafterin Susan Dolan vom Children's Hospital in Denver, Colorado, will jedenfalls in einer Studie herausgefunden haben, dass "nur drei bis 14 Prozent aller Geimpften tatsächlich gegen Influenza geschützt sind". Sie räumt aber ein, dass ihre Daten noch einmal überprüft werden müssen. (fei/DER STANDARD, Print-Ausgabe, 20. 1. 2004)

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