Warum der nächste Linux- Kernel nach einem australischen Tier benannt werden wird…

27. Jänner 2004, 18:30
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Und warum Linus Torvalds baden gehen muss – Szenen einer Linux-Messe

Wer Linux-Messen kennt, weiß dass auf diesen immer eine gewisse eigene Dynamik herrscht, die immer wieder zu amüsanten Begebnissen führt. So auch auf der am Freitag zu Ende gegangen linux.conf.au.

Angebote

Um eine wohltätige Auktion für ein von verschiedenen Linux-Promis unterschriebenes T-Shirt anzutreiben, legten manche der Anwesenden spontan noch weitere Goodies drauf. So bot Jeff Waugh – Release Coordinator des Unix Desktops GNOME – an den Namen des Käufers in den Release Notes von GNOME 2.6 zu erwähnen, wenn die Summe von 2.500 australischen Dollar (ca. 1.500 Euro) überschritten werde.

Tierisch

Um den Anreiz noch weiter zu erhöhen legte der ebenfalls anwesende Kernel Maintainer Linus Torvalds noch eins drauf, und bot an, die nächste Version des Linux-Herzen nach einem australischen Tier der Wahl des Meistbietenden zu nennen. Schlussendlich ging das T-Shirt um 3.600 australische Dollar an einen Universitätsprofessor der Uni New South Wales. Da sich dieser bisher noch nicht für ein spezifisches Tier entscheiden konnte, wird der nächste Kernel voraussichtlich "Wallaby" getauft.

Der große Wurf

Eigentlich nur zum Test sollte bei dem Bankett auch Linus Torvalds höchstpersönlich versteigert werden, der Meistbietende darf mit drei Bällen versuchen Torvalds in einem Wassertank zu versenken. Torvalds bewies aber spontan Humor und nahm die Versteigerung an, weitere 2.600 australische Dollar wechselten so für einen guten Zweck den Besitzer. (red)

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