E-Mail-Lawine für 2005 erwartet

27. Jänner 2004, 10:55
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Elektronische Post sorgt für Speicherprobleme

Laut einer internationalen Studie des Speicherspezialisten Hitachi Data Systems (HDS) rollt eine E-Mail-Lawine auf uns zu. Die Studie "European Storage Index" die vom Analystenhaus Vanson Bourne im Auftrag von HDS erstellt wurde zeigt jedoch, dass das Problem wachsender Datenvolumina durch E-Mails in vielen Unternehmen noch unterschätzt oder ignoriert wird.

Unklarheiten

Die Studie ergab, dass durchschnittlich 13 Prozent des E-Mail-Aufkommens in Unternehmen privaten Ursprungs ist. Von 630 IT-Verantwortlichen, die in vierzehn Ländern befragt wurden, gaben jedoch 22 Prozent an, dass sie ad hoc nicht wüssten, wie viel Speicher E-Mails in ihrer Company benötigen.

Beachtlliches Wachstum

Laut den Marktforschern von IDC wird die Zahl der täglich weltweit versendeten E-Mails von 9,7 Milliarden (2000) auf über 35 Milliarden im Jahr 2005 ansteigen. Dieser explosionsartige Anstieg von über 360 Prozent wird künftig nicht nur die E-Mail-Systeme, sondern auch die Speicherinfrastruktur vieler Unternehmen überfordern. Vorschriften wie 17a4 der US-Börsenaufsichtsbehörde SEC, das US-Gesetz Sarbanes-Oxley, Basel II und anderen regulatorischen Vorschriften werden die Unternehmen in Zukunft dazu anhalten, E-Mails zu strukturieren und dauerhaft zu archivieren.

Kostenexplosion

"Durch neue gesetzliche Bestimmungen, die in der nächsten Zeit zur E-Mail-Archivierung zu erwarten sind, werden Unternehmen, die keine effizienten Archivierungslösungen nutzen, mit hohen Speicherkosten rechnen müssen. Diese Untersuchung zeigt, dass das Speichern und Archivieren von E-Mails ein Thema ist, das ernstgenommen werden muss, da E-Mails immer mehr IT-Ressourcen beanspruchen und den IT-Etat von Unternehmen belasten", kommentiert HDS-Global Solution Service Manager Renald Franck. (pte)

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