Mailath kündigt wieder Stiftung an

18. Jänner 2004, 20:10
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Das Heil des krisengeschüttelten Theaters in der Josefstadt heißt "neue Struktur"

Wien - Das Heil des krisengeschüttelten Theaters in der Josefstadt, gegenwärtig als AG geführt, sieht der Wiener SP-Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny in einer "neuen Struktur": Es müsse eine Stiftung errichtet werden. Mailaths Reaktion auf das jüngste Finanzschlamassel, hervorgerufen durch Hans Gratzer, den er gegen den Willen der Gesellschafter als Direktor bestellen ließ, ist allerdings nicht neu: Im STANDARD von 3. November 2001 kündigte Mailath die Umwandlung in eine Stiftung "innerhalb des nächsten halben Jahres", also bis zum Sommer 2002, an. Als Gratzer zu arbeiten begann, hätte es daher schon eine Stiftung geben müssen. Exdirektor Robert Jungbluth, einer der fünf Gesellschafter, erachtete einst die Gründung einer Stiftung nicht als zwingend notwendig. (trenk, DER STANDARD, Printausgabe vom 19.1.2004)
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