Nokia und IBM unterzeichnen Service-Abkommen

23. Jänner 2004, 10:39
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140 Stellen im Bereich Home Communications müssen bei Nokia gestrichen werden

Der finnische Telekommunikationsriese Nokia und der US-Elektronik-Konzern IBM haben ein IT-Service-Abkommen unterzeichnet. Das gaben beide Unternehmen am Freitag bekannt. Der Vertrag im Wert von 200 Millionen Dollar wird sich über fünf Jahre erstrecken. IBM soll Nokias weltweite IT-Helpdesk-Aktivitäten betreiben und die Desktop-Umgebung zu einem stabilen System entwickeln, das den Ansprüchen der fortgeschrittenen Technologie und kommender Innovationen genügen kann.

Konzentration

"Wir haben uns entschlossen, das Management unserer Desktop-IT-Umgebung auszugliedern, um uns mehr auf unsere Kernbereiche Infrastruktur und IT-Aktivitäten konzentrieren zu können", sagte Nokia-Vizepräsident im Bereich Business Infrastructure, Gordon Jack. Im Zuge der Vereinbarung werden rund 430 Leute in 36 Ländern von Nokia zu IBM wechseln. Der IT-Service von IBM soll in insgesamt 57 Ländern angeboten werden.

Rauswurf

Ebenfalls am Freitag teilte Nokia mit, dass aufgrund der Marktentwicklung im Bereich digitale TV-Empfänger, die weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben ist, rund 140 Angestellte im Bereich Home Communications entlassen werden müssten. Betroffen sind Unternehmensangaben zufolge bis zu 90 Stellen in Finnland und 50 in anderen Ländern. Mit den Entlassungen will Nokia sich an die gegenwärtige Marktsituation anpassen und den offenbar düsteren Erwartungen für die Zukunft entsprechen. (pte)

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