Verkauf verbilligter Aidstests an arme Länder

19. Jänner 2004, 18:07
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New York - Der frühere US-Präsident Bill Clinton hat ein Abkommen mit fünf Unternehmen über den Verkauf verbilligter Aidstests an arme Länder erzielt. Wie Clinton am Mittwoch in New York mitteilte, werden damit die Preise für die Nachweisverfahren um bis zu 80 Prozent gesenkt. 16 Länder Afrikas und der Karibik sollen Zugang zu den billigeren Aidstests bekommen. Unter den Ländern sind Mosambik, Ruanda, Südafrika und Tansania, in denen allein ein Drittel der mit der Immunschwächekrankheit infizierten Afrikaner lebt.

Die Abmachung wurde von Clintons Stiftung gegen HIV und Aids mit den fünf Unternehmen Bayer Diagnostics, Beckman Coulter, BD, BioMerieux und Roche Diagnostics getroffen. Die Stiftung geht davon aus, dass nun bis 2008 etwa fünf Millionen Menschen zusätzlich Zugang zu billigen Tests haben werden. Im Oktober hatte die Stiftung Abkommen mit vier Pharmaunternehmen über den Verkauf preiswerter Aids-Medikamente an arme Länder erzielt. (APA)

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