Reinsortiger Honig

22. Jänner 2004, 22:38
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Akazienhonig kennt man. Kastanienhonig kennt man auch, und es freut einen, den Duft der blühenden Bäume im süßen Insekten-Sekret wieder zu finden, ein ampelographisches Erfolgserlebnis am Frühstücksbrot sozusagen. In Andalusien und in Südfrankreich gewinnen Imker sogar Honige aus abgegrenzten Tälern und Regionen, "Cru"-Honige könnte man dazu sagen, und auch die dortige Flora wird honigmäßig erschöpfend interpretiert.

Johannes Gruber, Bio-Imker aus Rettenegg in der Obersteiermark, verfährt da ähnlich: Sechs verschiedene Honige schickt er unter der Bezeichnung "Rennbauer" ins Feld, Gebirgswaldhonig, Lindenblüte, Edelkastanie und Löwenzahnblüte aus der Steiermark, Frühlingsblüten-Honig und Akazie stammen aus den Donauauen. Die unterschiedlichen Honige unterscheiden sich stark in Konsistenz, Farbe und Aroma-Spektrum. (DerStandard/rondo/floh/16/01/04)

Rennbauer Bio-Honig, bei Bio-Team, Naschmarkt, Stand 326-331, 1040 Wien
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    foto: cremer
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