Umfrage: Fischer klar vor Ferrero-Waldner

17. Jänner 2004, 10:37
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43 zu 31 Punkte bei OGM-Vertrauensindex am Beginn des Wahlkampfs

Wien - Heinz Fischer (S) geht mit einem klaren Vorsprung am OGM-Vertrauensindex vor seiner Gegenkandidatin Benita Ferrero-Waldner (V) in das Rennen um das Bundespräsidentenamt. Dreieinhalb Monate vor dem Urnengang am 25. April ergibt eine aktuelle Auswertung (500 Telefoninterviews, 12. Jänner) für den zweiten Nationalratspräsidenten einen Vorsprung von 43 zu 31 Punkten. Dieser Vorsprung ist zuletzt gewachsen, so der OGM-Politologe Peter Hajek. Der Experte betont freilich auch, dass der Wahlkampf gerade erst beginne und daher noch alles offen sei.

"Vertrauen Sie xy oder vertrauen sie xy nicht oder kennen Sie xy nicht", lautet die Frage von OGM für den Politiker-Radar. Der Saldo aus den beiden Werten ergibt den Wert am Vertrauensindex.

Im Juni überholt

Vor knapp einem Jahr, im März 2003 nach der Bildung der Neuauflage von Schwarz-Blau, war Ferrero-Waldner noch knapp vor Fischer gelegen. Im Juni hat der zweite Nationalratspräsident die Außenministerin dann überholt. Zuletzt - im Vergleich zum Dezember - haben beide Kontrahenten leicht verloren.

Geschlossene Unterstützung durch die SPÖ

Hajek nennt als eine Ursache für die besseren Werte Fischers die geschlossene Unterstützung durch die SPÖ. "Das ist eine runde Sache", meint er. Anders bei der Außenministerin und ihrer Partei: "Bei der ÖVP holpert das. Man hat manchmal das Gefühl, dass Ferrero-Waldner allein da steht." Als weitere Erklärung nennt er die Berichterstattung in den Medien: "Ferrero-Waldner hatte schon eine bessere Presse." (APA)

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