Ungewisses Schicksal von "Kommissar Rex"

21. Jänner 2004, 15:59
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Produktionsfirma: Sat.1 hat über neunte Staffel noch nicht entschieden - "Herrchen" Alexander Pschill "in Verhandlungen" über weitere Mitwirkung

Lange Zeit war er der Österreicher liebster TV-Hund, doch nun erscheint das Schicksal von "Kommissar Rex" Medienberichten zufolge ungewiss. Die Illustrierte "tv-media" berichtete am Mittwoch, dass die Serie "vor ihrem endgültigen Aus" stehe, da Rex-"Herrchen" Alexander Pschill nach der aktuellen achten Staffel aussteigen werde. Auch Koproduzent Sat.1 drohe "abzuspringen".

Laufende Verhandlungen

Pschill ließ daraufhin am Mittwoch über die Produktionsfirma mungo film per Aussendung ausrichten, er sei "in Verhandlungen für eine neunte Staffel". Bezüglich des Produktionspartners verwies der ORF auf laufende Verhandlungen.

Verhandlungspartner ist dabei die KirchMedia, hieß es im ORF. Das frühere Kernstück des Kirch-Konzerns hält die Rechte an "Kommissar Rex" und wolle die Serie "angesichts der guten Erfolge in 100 Ländern fortsetzen", betonte die mungo film. Koproduktionspartner - und damit Kofinanzierer - Sat.1 aber habe sich "bis jetzt noch nicht entschieden". Dass man beim deutschen Privatsender mit der Quotenentwicklung nicht glücklich ist und daher intensiv über "Kommissar Rex" nachdenkt, hatten im Dezember 2003 bereits "Kurier" und "Kleine Zeitung" berichtet.

Drei Folgen der aktuellen Staffel werden ab Februar noch gedreht - mit Alexander Pschill, wie mit Nachdruck festgehalten wurde. Ko-Ermittlerin Elke Winkens hatte ihren Abschied von der Serie bereits Mitte Dezember 2003 bekannt gegeben. (APA)

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