Ferrero-Komitee warb bei SPÖ um Unterstützung

15. Jänner 2004, 14:27
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SPÖ: "Einfach skurril" - Fischer auf die Frage, ob er Schwarz-Blau angelobt hätte: "Das ist so nicht zu beantworten"

Wien - Eine nicht ganz überraschende Entscheidung zur Bundespräsidenten-Wahl ist bei der SPÖ bereits gefallen: Den Brief des Ferrero-Komitees, die SPÖ möge doch auch die Außenministerin unterstützen, wird man ablehnend beantworten. "Das ist einfach skurril", hieß es nur. Die Grünen überlegen über ihre Antwort noch.

Der SP-Kandidat Heinz Fischer gab indes in den "Vorarlberger Nachrichten" bekannt, er wolle "ein überparteilicher Bundespräsident" sein. Die FPÖ will er nie ausgegrenzt haben. Als Nationalratspräsident habe er alle gleich behandelt. Zu seiner Auffassung gehöre es auch, keine Regierungskonstellation auszuschließen. Ob er auch Schwarz-Blau angelobt hätte? "Das ist so nicht zu beantworten", so Fischer.

Der Außenministerin will man die "Unabhängigkeit" freilich nicht zugestehen. Durch die Nominierung über das Personenkomitee werde versucht, der Bevölkerung "Sand in die Augen zu streuen", meinte Darabos. In Mode ist die "Unabhängigkeit" auch bei der FPÖ gekommen. Zwar deutet weiter alles auf einen Verzicht auf eine eigene Kandidatur, dennoch hält man Ausschau nach möglichen Kandidaten, die nicht unmittelbar der Partei zuzuordnen sind, ist zu hören. Eine Entscheidung soll aber erst nach den Kärntner Landtagswahlen fallen. (APA)

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