Wiener Magistrat prüfte "Problemhaus" am Alsergrund

14. Jänner 2004, 20:51
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"Anzeigenflut" wegen Verstößen gegen die Reinhalteverordnung und überbelegter Wohnungen

Wien - Die Wiener Magistratsdirektion hat Dienstagabend gemeinsam mit Zollbehörde, Magistratischem Bezirksamt und Exekutive nach Beschwerden aus der Bevölkerung ein privates Wohnhaus am Währinger Gürtel in Wien-Alsergrund kontrolliert. Das Ergebnis: Drei Wohnungen waren überbelegt.

Den Hausbesitzer erwarte zudem eine "Anzeigenflut" wegen Verstößen gegen die Reinhalteverordnung und akuter Mängel bei den elektrischen Anlagen, hieß es am Mittwoch in einer Rathaus-Aussendung. Nach monatelangem Schriftverkehr zwischen dem Hausbesitzer und dem Magistratischen Bezirksamt stellten die Prüfer bei der konzertierten Aktion fest, dass der Hof zwar entrümpelt wurde, der Unrat aber noch immer nicht entsorgt, sondern in das angrenzende Stiegenhaus verfrachtet worden war. Zudem wurden schwere Mängel bei den elektrischen Anlagen festgestellt.

Bezirksvorsteherin Martina Malyar (S) bezeichnete das überprüfte Objekt als "ihr Sorgenkind" im Bezirk. Vor allem durch Schwarzarbeiter überbelegte Wohnungen seien durch die Aktion nachgewiesen worden. Der Leiter der Aktion, Dezernatsleiter Ernst Graf, kündigte weitere diesbezügliche Kontrollen an.(APA)

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