Argentinien wirft IWF zu starken Druck vor

16. Jänner 2004, 16:50
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Nur ein Viertel der Auslandsschulden soll bezahlt werden

Monterrey - Der argentinische Präsident Nestor Kirchner hat dem Internationalen Währungsfonds (IWF) am Rande des Amerika-Gipfels in Mexiko schwere Vorwürfe erhoben. In seiner Abschlussansprache sagte er am späten Dienstagabend (Ortszeit) in Monterrey, sein Land sei ein Opfer "unbegreiflichen Drucks, unklarer Antworten und Verzögerungen" seitens des IWF.

Die Organisation scheine nicht zu begreifen, wie wichtig Wirtschaftswachstum für die Überwindung des Schuldenproblems seines Landes sei. Am Montag hatte der argentinische Wirtschaftsminister Roberto Lavagna angekündigt, seine Regierung werde nur ein Viertel ihrer Auslandsschulden bezahlen. (APA/AP)

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