Krebs ähnelt Wundheilung

13. Jänner 2004, 23:10
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Washington – Krebs ähnelt einer heilenden Verletzung, erklärten US-Forscher. Genau wie bei Krebs beginnen sich auch bei der Wundheilung fertige, spezialisierte Zellen schnell und häufig zu teilen, dringen dabei in umliegendes Bindegewebe ein. Andere Zellarten lösen sich von ihrem Zellverband und beginnen zu wandern. Die gleichen Gene, die bei der Wundheilung eine wichtige Rolle spielen, seien auch in vielen Tumorzellen aktiv. Dieses genetische Programm bestimme auch, wie aggressiv ein Tumor ist. Das Aktivitätsmuster sei bereits in sehr frühen Stadien einer Krebserkrankung nachweisbar. Ein genetischer Test könnte daher in Zukunft helfen, das Risiko einer Metastasenbildung sehr früh abzuschätzen. (fei, DER STANDARD, Print, 14.01.2004)
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