Die hausinterne Infrastruktur

25. Jänner 2004, 16:14
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Apple gewährte Einblicke in sein Rechenzentrum - Neben Xserve auch Server von Sun und IBM

Grundsätzlich gibt man sich bei Apple eher weniger gesprächig, wenn es um neue Produkte oder Firmeninterna geht, doch hin und wieder macht man sogar in Cupertino eine Ausnahme.

So geschehen bei einer Podiumsdiskussion in deren Verlauf Dean Rally, Senior IT Director bei Apple, Einblicke in die hauseigene IT-Infrastruktur gewährte. Laut Rally besteht das Apple-Rechenzentrum zum Großteil aus "Xserve"-Rackmount-Servern. Diese werden für Dateien, Web-Serving, diverse Anwendungen und auch für Authentifizierung und Security eingesetzt. Zusätzlich zu dieser Infrastruktur setzt Apple auch auf Server von Sun, vor allem für den E-Mail-Verkehr und auf IBM-Unix-Maschinen unter AIX.

Software

Neben der eigenen Software kommt innerhalb von Apple auch das Microsoft-Produkt "Office:mac" zum Einsatz. Im Backend vertraut Apple schon seit einiger Zeit auf die ERP-Software von SAP - diese wird durch Peoplesoft 8 im Bereich CRM und Prognose-Software von i2 ergänzt. Laut Rally ist vor allem der Bereich Storage fest in eigener Hand - hier werden die eigenen "Xserve-RAID"-Arrays zusammen mit Systemen von EMC und IBM verwendet. Die Online-Aktivitäten samt Apple Store, iTunes Music Store und .Mac verrichtet Apple mehrheitlich mit Xserve und Xserve RAID. Diese Produkte machen in diesem Bereich rund 75 Prozent der eingesetzten Hardware aus. Einen wesentlichen Pluspunkt dieser Mischung sieht Rally im Punkto Sicherheit. Seiner Auskunft nach gäbe es keine größeren Viren und Würmer, die Mac OS X betreffen. Auch der Administrationsaufwand soll wesentlich geringer sein als bei anderen Plattformen. (red)

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