Tierquälerei: Fünf Rinder verendeten qualvoll in obersteirischem Stall

14. Jänner 2004, 08:55
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Drei weitere mussten eingeschläfert werden - Besitzer: "Pech gehabt"

Ein schwerer Fall von Tierquälerei konnte am Montag in der Obersteiermark aufgedeckt werden. Wie die Sicherheitsdirektion für Steiermark am Dienstag mitteilte, entdeckten Mitarbeiter der Agrarmarkt Austria bei einer routinemäßigen Untersuchung im Stall eines 50 Jahre alten Landwirtes fünf verendete Rinder, drei mussten sofort eingeschläfert werden. Die restlichen zwölf waren unterernährt und verwahrlost. Der Bauer wurde angezeigt und wurde mit einem Tierhaltungsverbot belegt.

Qualvoller Tod

"Unglaublich", meinte ein Beamter des zuständigen Gendarmeriepostens zu den Vorfällen in St. Johann am Tauern (Bezirk Judenburg). Die Zustände auf dem Anwesen in der Obersteiermark seien kam in Worte zu fassen gewesen. Die Kadaver der fünf qualvoll verendeten Tiere waren laut Aussage der Exekutive "schon fast nicht mehr im Dreck zu sehen gewesen". Der gesundheitliche Zustand der anderen Rinder sei so schlecht gewesen, dass drei vom Amtstierarzt sofort eingeschläfert werden mussten.

"Pech gehabt"

Der Besitzer der Tiere, der 50 Jahre alter allein stehender Landwirt, der ein Alkoholproblem haben soll, meinte zu den Zuständen lediglich: "Pech gehabt". Die restlichen zwölf der völlig unterernährten Rinder wurden von einer Viehhandelsfirma abgeholt. (APA)

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