700.000 Handys zu Weihnachten verkauft

22. Jänner 2004, 12:07
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Mobilfunkbetreiber mit dem Jahr 2003 zufrieden - 17.000 UMTS-Nutzer in .at

Das Handy-Weihnachtsgeschäft 2003 ist gut bis sehr gut gelaufen – so der Tenor der österreichischen Mobilfunkbetreiber. Nach Einschätzung des zweitgrößten österreichischen Netzbetreibers T-Mobile gingen insgesamt 600.00 bis 700.000 Handys rund um Weihnachten über den Ladentisch, bei T-Mobile sollen es 200.000 Endgeräte gewesen sein, so Sprecherin Manuela Bruck. Laut Bruck gibt es einen klaren Trend zur Selbstbeschenkung, schließlich hätten Handys einen Austauschzyklus von eineinhalb Jahren. Eine Nachfrage nach der dritten Mobilfunkgeneration UMTS kann sie nicht feststellen.

"Über Plan"

Marktführer Mobilkom Austria lag nach eigenen Angaben mit dem Weihnachtsumsatz "über Plan", genaue Zahlen sollen nächste Woche veröffentlicht werden. Insgesamt hat die Tochter der börsenotierten Telekom Austria nach Eigenangaben derzeit 1.500 UMTS-Kunden, mit zuletzt 3,1 Millionen GSM-Kunden habe man einen Marktanteil von 44 Prozent.

Dezember brachte "großes Plus"

Die Nummer 3 am Mobilfunkmarkt, One, ist nach Eigenangaben noch am Auswerten der Dezember-Zahlen, aber eines lasse sich schon jetzt sagen: Der Dezember habe ein "großes Plus" gebracht. "Zu Weihnachten und Silvester haben One-Kunden jeweils rund 16.000 MMS versendet", so Sprecherin Cindy Naegeli du-Pont. Vom November bis zum Dezember 2003 wurde demnach ein MMS-Plus von 85 Prozent erreicht.

Weg vom Wertkartenhandy

tele.ring-Sprecher Walter Sattlberger wollte keine konkreten Zahlen für den viertgrößten Mobilfunkbetreiber nennen, es sei aber klar zu beobachten, dass der Trend hin zum Vertrags- und weg vom Wertkartenhandy anhalte. Handys ohne Foto- und MMS-Funktionen würden kaum noch angeboten, dank Stützungen würden die Kunden nicht davor zurückschrecken, auch teurere Modell zu erwerben.

"Etwas über 15.000 UMTS-Kunden"

UMTS-Anbieter Hutchison ("3") hatte nach Eigenangaben bis kurz vor Weihnachten "etwas über 15.000" UMTS-Kunden, wobei die Nachfrage größer als der Vorrat an Endgeräten gewesen sei. Das soll sich aber heuer ändern. Zwei weitere Geräte befinden sich nach 3-Angaben gerade in Auslieferung (Motorola 835) bzw. in der abschließenden Testphase (NEC 616).(APA)

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