Tauschbörse Kazaa als Virenherd: Hälfte der Files soll infiziert sein

25. Jänner 2004, 13:36
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Forscher untersuchte heruntergeladene Dateien

Filesharing mit Risiken: Fast jedes zweite über die Internet-Tauschbörse Kazaa bezogene, ausführbare Programm könnte mit Viren infiziert sein. Das geht aus einer Untersuchung des Virenforschers Bruce Hughes hervor, berichtete der Branchendienst www.heise.de. Er hat binnen eines Monats 4.778 Programmdateien aus dem Kazaa-Netzwerk heruntergeladen und überprüft. Rund 45 Prozent der Files sind mit so genannten Würmern und mit Viren verseucht gewesen.

Keine Gefahren von Musik- oder Videodateien

Keine Gefahr geht offenbar von Musik- oder Videodateien aus, geht aus dem Bericht hervor. Insgesamt kursieren in dem Tauschnetzwerk, bei dem die Benutzer Dateien über das Internet anbieten und herunterladen können, insgesamt 21 Viren oder Würmer, fand Hughes heraus. Andere im Internet existierende Tauschbörsen wurden nicht untersucht. (APA)

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