Böhler spart 1,5 Millionen

12. Jänner 2004, 19:32
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Wien - Die Senkung der Körperschaftssteuer von 34 auf 25 Prozent wirkt sich auf Großbetriebe höchst unterschiedlich aus, je nach Anteil des Auslandsgeschäftes. Beim Edelstahlkonzern Böhler-Uddeholm, der schwerpunktmäßig in Österreich tätig ist, wird die effektive Steuerbelastung 2005 um rund fünf Prozentpunkte auf knapp unter 30 Prozent sinken. Dabei handelt es sich um eine Ersparnis von grob 1,5 Mio. Euro.

Anders beim Ziegelgiganten Wienerberger. Finanzchef Hans Tschuden: "Die KöSt-Senkung ist enorm wichtig für den Standort, uns bringt sie aber fast nichts. Wir erwirtschaften 95 Prozent unserer Erträge im Ausland." Steuern würden naturgemäß dort gezahlt, wo die Körperschaftssteuer am niedrigsten ist, etwa in Ungarn mit 16 Prozent. (DER STANDARD Printausgabe, 13.01.2004 miba)

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