Uni Wien und Medizin-Uni wollen Absolventen enger an die Uni binden

16. Jänner 2004, 13:03
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Bei Alumnitagen von 16. bis 18. Jänner werden erstmals in großem Stil ehemalige Studierende eingeladen

Wien - Mit "Alumnitagen" von 16. bis 18. Jänner werben die Universität Wien und die Medizinische Universität Wien um ihre Absolventen. Dabei laden die beiden Hochschulen erstmals in großem Stil ihre ehemaligen Studenten ein, die sie als "Förderer, Ratgeber und Freunde" gewinnen wollen. Im Mittelpunkt steht dabei die Alumni-Gala am 17. Jänner, bei der prominente Absolventen wie der Wiener Bürgermeister Michael Häupl (S), Ex-Vizekanzler Erhard Busek (V), Oberrabbiner Paul Chaim Eisenberg oder der Schriftsteller Josef Haslinger auf ihre Studienzeit zurückblicken und Kostproben aus Dissertationen und Texten von Absolventen wie Elias Canetti, Karl Popper oder Stefan Zweig zum Besten geben.

Den Absolventen soll zum Beispiel das neue Organisationsmodell der Hochschulen vorgestellt werden. Führungen durch "ihre" ehemaligen Institute und die Universitätsbibliothek sowie Ausstellungen und Workshops komplettieren das Programm. So ist etwa im Foyer der Uni-Bibliothek von 17. Jänner bis 28. Februar die Schau "Universität schafft Wissen" zu sehen, in der Biografien von Absolventen wie Ingeborg Bachmann, Marietta Blau, Elias Canetti, Viktor Frankl, Marie Jahoda-Lazarsfeld, Ernst Jandl, Karl Popper, Erwin Schrödinger und Stefan Zweig präsentiert werden.

Der Alumniverband der Uni Wien wurde 1994 gegründet und hat derzeit rund 5.000 Freunde, Mitglieder bzw. aktiv Registrierte, davon etwa 2.500 zahlende Unterstützer. Pro Studienjahr beenden etwa 4.000 Personen (inklusive Medizin, die per 1. Jänner in eine eigene Uni ausgegegliedert wurde, Anm.) ihr Studium an der Alma Mater Rudolphina. Insgesamt "erreichbar" wären nach Schätzungen des Alumniverbands etwa 150.000 noch lebende Absolventen. (APA)

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