SPÖ verlangt Neufassung des Nachtschwerarbeits- Gesetzes

13. Jänner 2004, 14:37
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Oberösterreichs Vize-Landeshauptmann Erich Haider will Anspruch ausdehnen

Linz - Eine Neufassung des Nachtschwerarbeitsgesetzes forderte am Montag Oberösterreichs SPÖ-Chef Landeshauptmann-Stellvertreter Erich Haider in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem SP-Nationalratsabgeordneten Dietmar Keck. "Der Anspruch auf Maßnahmen der Gesundheitsvorsorge und Sonderruhegeld muss sowohl auf Nachtarbeit als auch auf Schwerarbeit ausgedehnt werden", so Haider und Keck. Die Bestimmungen des Nachtschwerarbeitsgesetzes sollten "auf alle Arbeitnehmer, die über einen längeren Zeitraum Nachtarbeit oder Schwerarbeit verrichten, ausgeweitet werden". Derzeit würden vom Gesetz nur jene erfasst, die sowohl Schwerarbeit als auch Nachtarbeit verrichten, wer "nur" Schwerarbeit oder "nur" Nachtarbeit leiste, werde nicht erfasst. Dadurch sei ein großer Teil der in Frage kommenden Arbeitnehmer von dem Gesetz ausgeschlossen. Haider: "Wenn man von gerechten Pensionen ausgeht, kann nur eine allgemein gültige gesetzliche Regelung, im Stil des Nachtschwerarbeitsgesetzes, die gleichzeitig auf die individuelle Arbeitsbelastung Rücksicht nimmt, eine gerechte Lösung darstellen". (APA)
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