EU-Handel mit China stark gestiegen

14. Jänner 2004, 15:10
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Im Jahr 2003 um 44 Prozent - Größter Handelspartner der Volksrepublik bleibt Japan

Peking - Die Staaten der Europäischen Union (EU) haben ihren Handel mit China im Jahr 2003 um 44,4 Prozent gesteigert. Mit einem Gesamtumfang von 125,22 Milliarden Dollar (98,3 Mrd. Euro) an Ex- und Importen liege die EU damit knapp hinter den USA, dem zweitgrößten Handelspartner der kommunistischen Volksrepublik, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua am Sonntag unter Berufung auf offizielle Daten. Xinhua gab keine getrennten Zahlen für Exporte und Importe an.

Die USA steigerten ihren Handel mit China im Jahr 2003 bei einer Gesamtsumme von 126,33 Milliarden Dollar um 30 Prozent. Größter Handelspartner blieb - zum elften Mal in Folge - Japan mit einem Handelsumfang von 133,58 Milliarden Dollar. Die Summe stieg im vergangenen Jahr um 31,1 Prozent.

Exporte gesteigert

Regierungsangaben zufolge hat China seine Exporte 2003 um knapp 35 Prozent auf rund 438 Milliarden Dollar gesteigert, seine Importe um knapp 40 Prozent auf etwa 413 Milliarden Dollar. Der Handelsbilanzüberschuss sank im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 16 Prozent auf 25,5 Milliarden Dollar.

US-Hersteller kritisieren, dass China seiner Exportwirtschaft unfaire Handelsvorteile zu Lasten US-amerikanischer Arbeitsplätze verschaffe, weil die Volksrepublik ihre Landeswährung fest an den Dollar gekoppelt habe und sie damit künstlich billig halte. China weist diese Kritik zurück.(APA/Reuters)

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