Ebay-Kunden kritisieren Gebühren und Fehlen von Rabatten

18. Jänner 2004, 13:26
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Geschäftsführung lehnt Verbilligungen für Händler mit hohen Umsätzen jedoch ab

Ebay-Kunden kritisieren zunehmend das Gebührenmodell des Internet-Marktplatzes. Die Geschäftsführerin von Ebay, Meg Whitmann, bestätigte dem Nachrichtenmagazin "Focus", dass sich Kunden zunehmend über steigende Einstellgebühren und fehlende Rabatte beschwerten. Whitmann sprach sich jedoch gegen Verbilligungen für Händler mit hohen Umsätzen aus. Der Online-Marktplatz erhebt Einstellgebühren für jedes angebotene Produkt und berechnet Verkaufsprovisionen.

Kritik

Kurt Werth aus Hannover, der nach eigenen Angaben für seinen Comic-Versand pro Monat mehrere Tausend Euro Gebühren an Ebay bezahlt, kritisierte in "Focus": "Die Tarife sind enorm gestiegen, da bleibt nicht mehr viel Rendite übrig". Einzelne Ebay-Händler kehrten aus diesem Grund dem Internet-Basar bereits den Rücken, um die Ware im eigenen Shop zu verkaufen.

Ablehnung

Dennoch lehnt Whitmann Rabatte für Händler mit hohen Umsätzen kategorisch ab: "Wir glauben, dass die Gleichberechtigung aller Handelnden Ebay erst richtig attraktiv macht". Auf dem internationalen Online-Marktplatz handelten in Deutschland pro Monat 16 Millionen Privatleute und Unternehmen mit Waren aller Art, schreibt "Focus". Die Produktauswahl umfasse ständig mehr als zwei Millionen Angebote. (APA)

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