Kärntner VP: "Weinerlicher Rettungsversuch Haiders"

12. Jänner 2004, 15:47
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Scheucher: Jetzt endgültig klar, dass ÖVP einzige Alternative ist

Klagenfurt - Als "weinerlichen Rechtfertigungsversuch für fünf verlorene Jahre für Kärnten" bewertet ÖVP-Spitzenkandidatin Elisabeth Scheucher die Ausführungen von Landeshauptmann Jörg Haider beim Wahlkampfauftakt der Kärntner FPÖ in Klagenfurt. "Haider inszeniert sich in Pole-Position, blickt gleichzeitig aber kummervoll und schwermütig auf längst vergangene, bessere politische Zeiten zurück" fasste sie zusammen.

Generell gehe es jedoch "weder um die Selbstbefindlichkeit Haiders noch um die psychoanalytische Nabelschau einer in Selbstauflösungstendenzen begriffenen FPÖ", sondern um Kärnten, seine Menschen und seine Zukunft, betont Scheucher. Für Verwunderung sorgte aus ihrer Sicht Haider mit der Aussage, dass man sich in Kärnten frage, ob die FPÖ am 7. März 30, 35 oder doch 40 Prozent erreichen werde. "Haider gibt es bereits beträchtlich billiger und will seinem drohenden Absturz am 7. März offensichtlich vorbauen", stellte sie dazu fest.

Als "besonderen Tiefpunkt" des freiheitlichen Wahlkampfauftaktes wertet die ÖVP-Spitzenkandidatin die Ausführungen von Landesparteiobmannes Martin Strutz über den Inhalt eines angeblichen SPÖ- Geheimpapiers brüstete: "Dass sich die FPÖ in ihrer Versagensangst sogar zu offener Werksspionage hinreißen lässt und auch noch öffentlich damit brüstet, macht zum wiederholten Mal deutlich, welch Geistes Kinder hier am Werk sind.

Im Übrigen habe die "überzeichnetet Inszenierung" des Wahlkampfauftakts die "thematische und inhaltliche Leere der Freiheitlichen erneut schonungslos offen gelegt". Scheucher: "Spätestens jetzt ist klar geworden, dass es zu einer nach absoluter Macht strebenden SPÖ und einer visionslosen FPÖ, die sich lieber auf die bessere Tage vergangener Zeiten besinnt, die ÖVP als einzige Alternative gibt." (APA)

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