Mitgliederschwund in der SPD

11. Jänner 2004, 20:00
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2003 schrumpfte Mitgliederstand um 43.000 auf knapp 651.000

Berlin - Die SPD hat im Jahr 2003 so viele Mitglieder verloren wie seit über 50 Jahren nicht. Binnen zwölf Monaten schrumpfte die Partei um 43.096 Mitglieder auf 650.798 Mitglieder, wie ein Parteisprecher am Samstag bestätigte. Nach einem Bericht des "Spiegel" fiel die gesamtdeutsche SPD damit auf das Niveau der westdeutschen Partei im Jahr 1963 zurück.

Nach Informationen des Magazins traten insgesamt 38.437 Menschen aus der Partei aus, dagegen waren 10.829 Neuanmeldungen zu verzeichnen. Zudem gab es weitere Mitgliederverluste durch den Tod von Genossen. Am heftigsten hätten die Genossen in den eher traditionsorientierten Landesverbänden Saarland und Nordrhein-Westfalen auf Schröders Reformpolitik reagiert. Kein Landesverband oder Bezirk habe zulegen können. (APA)

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