TV-Bericht: Waffenexport nach Syrien

11. Jänner 2004, 20:11
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Massenvernichtungswaffen wurden laut syrischem Dissidenten im Krankenwagen nach Syrien geschmuggelt - USA überprüft Hinweis

Washington - Die US-Regierung kann einen Bericht über den angeblichen Transport irakischer Massenvernichtungswaffen nach Syrien nicht bestätigen. Die US-Regierung habe sich bisher kein Urteil in dieser Angelegenheit bilden können, sagte US-Sicherheitsberaterin Condoleezza Rice am Freitag in Washington. Bisher gebe es keine glaubwürdigen Anzeichen für einen Abtransport irakischer Massenvernichtungswaffen ins Nachbarland. Sie könne den Bericht aber auch nicht dementieren, weil die USA noch nicht die Gelegenheit zur umfassenden Überprüfung der Angaben gehabt habe, betonte Rice.

In Krankenwagen transportiert

Ein in Paris lebender syrischer Dissident hatte zuvor dem britischen Fernsehsender Channel Five News gesagt, der irakische Ex-Präsident Saddam Hussein habe im Februar und März 2003 chemische und biologische Waffen in Krankenwagen nach Syrien bringen lassen. Die Waffen seien an drei verschiedenen Orten in Syrien versteckt. Der Dissident berief sich dabei auf einen nicht genannten Informanten. (APA)

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