USA beklagt mangelnden Urheberrechtsschutz in Südkorea

16. Jänner 2004, 11:26
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Asiatisches Land weist Vorwürfe zurück

Die USA haben Südkorea vorgeworfen, nicht energisch genug gegen die Piraterie US-amerikanischer Filme, CDs und Computer-Programme vorzugehen. Das berichtet das Wall Street Journal (WSJ) in seiner Ausgabe von Freitag. Südkorea habe beim Schutz des US-Urheberrechts versagt, so der Vorwurf des amerikanischen Handelsministeriums.

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Südkorea hat angekündigt, die Vorwürfe zu prüfen. "Wir werden unsere Anstrengungen, das Urheberrecht zu gewährleisten, fortsetzen", erwiderte Südkoreas Außenhandelsministerium in einer Mitteilung. Ihrer Ansicht nach habe das Land die Gesetze verschärft und eine energische Kampagne gestartet, um hart gegen Copyright-Priraten durchgreifen zu können.

Schnell kanns gehn

Robert Zoellick, Repräsentant des US-Handels, hatte erst gestern bekannt gegeben, dass Südkorea auf die Liste der Länder, die besonderer Beobachtung seitens der USA unterliegen, gesetzt worden sei. Damit wolle man sichergehen, dass in diesen Ländern gegen die Piraterie vorgegangen wurde. Ebenfalls auf der Liste sind nach Angaben des WSJ die Europäische Union, Indien, Polen und Taiwan. (pte)

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a href="http://www.commerce.gov" target="_blank">US-amerikanisches Handelsministerium

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