Heidfelds F1-Karriere an der Kippe

22. Jänner 2004, 16:57
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Letzte Hoffnung: Jordan - Und dort hängt alles von den Finanzen ab

Neuss - Nick Heidfelds Zukunft in der Formel 1 steht weiter in den Sternen. Die letzte Hoffnung des Deutschen ist der Rennstall des Iren Eddie Jordan, für den er in der Winterpause schon Testfahrten absolvierte. "Ich rechne bis zum 25. Januar mit einer Entscheidung, denn Eddie Jordan will sein Team zum Monatsende präsentieren", sagte Heidfelds Manager Werner Heinz.

Laut Heinz hängt alles davon ab, ob Jordan seinen Rennstall finanziert bekommt. "Wenn Jordan zum Überleben zwei Fahrer braucht, die sich ihren Platz erkaufen, sind wir raus", meint der Manager: "Das läuft ohne uns, wir zahlen ganz sicher nicht für ein Cockpit." Im vergangenen Jahr verdiente Heidfeld beim Schweizer Sauber-Team geschätzte 4,5 Millionen Dollar.

Bei Jordan würde der 26-Jährige nach eigener Aussage deutliche Abstriche in Kauf nehmen, um 2004 in der Formel-1-WM zu starten. So soll sein Gehalt bei Jordan zwischen 1,2 und 1,8 Millionen Euro liegen. "Für uns wäre das Engagement keine Frage des Preises. Eddie Jordan hat uns gesagt, dass er Nick sehr gerne verpflichten würde. Doch dazu braucht er Geld, und er ist gerade dabei, sein Paket zu schnüren", sagte Heinz. (sid)

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    Heidfeld blickt in eine ungewisse Zukunft.

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