US-Börsenaufsicht plant Klage gegen IBM

16. Jänner 2004, 10:41
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Vorwurf: Mithilfe bei Bilanzmanipulationen bei Dollar General Corp

Die US-Börsenaufsicht SEC plant eine Klage gegen den Computerkonzern IBM. Hintergrund sei der Verdacht, dass IBM dem Unternehmen Dollar General Corporation geholfen haben soll, seine Bilanzen im Jahr 2000 zu fälschen, teilte IBM in Armonk im US-Bundesstaat New York mit.

Zahlungen

Dabei soll die für den Verkauf von Registrierkassen und elektronische Diebstahlsicherungen zuständige IBM-Tochter beim Verkauf von Ersatzgeräten unzulässigerweise elf Millionen Dollar (8,71 Millionen Euro) an das Unternehmen für Gebrauchtgeräte gezahlt haben.

Information

Laut IBM wurde neben dem Unternehmen selbst auch ein Mitarbeiter der betroffenen Sparte über die bevorstehende Klage informiert. IBM und der Mitarbeiter haben nun zunächst 30 Tage Zeit, zu den Vorwürfen Stellung zu nehmen. (APA)

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