MCI darf wieder Regierungsaufträge annehmen

16. Jänner 2004, 10:28
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US-Behörde hebt "Ausschlussempfehlung" auf

Der US-Carrier MCI (vormals WordCom) ist wieder zu Regierungsaufträgen zugelassen. Wie das Unternehmen mitteilte, hat die zuständige US-Regierungsbehörde General Services Administration (GSA) eine Empfehlung vom Sommer aufgehoben, MCI von allen Regierungsaufträgen auszuschließen. Auftraggeber der öffentlichen Hand könnten den Konzern somit wieder bei der Vergabe neuer bzw. der Ausweitung bestehender Verträge berücksichtigen, gab MCI weiter bekannt.

MCI-Chef Michael Capellas begrüßte die Maßnahme der GSA und führte sie auf das "Ethik-Programm" seines Unternehmens zurück: "MCI und seine Mitarbeiter haben in den vergangenen Monaten weit reichende Schritte unternommen, um sicherzustellen, dass das Unternehmen mit einem Höchstmaß an Integrität arbeitet. Wir haben kontinuierlich darauf hingearbeitet, sämtliche Kriterien in Bezug auf ethisches Verhalten sowie internes Kontrollwesen zu erfüllen, die einen guten Vertragspartner für die öffentliche Hand ausmachen", sagte Capellas.

Hintergrund der "Ausschlussempfehlung" vom Sommer waren Klagen über MCI-Geschäftspraktiken. So soll der Carrier über Jahre hinweg Telefongespräch falsch geroutet und sich dabei erhebliche Gebühren gespart haben. MCIs Konkurrenten seien dadurch um mehrere hundert Mio. Dollar geschädigt worden. (pte)

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