Theater Basel bleibt in den schwarzen Zahlen

12. Jänner 2004, 19:53
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Ein leichter Besucherrückgang musste dennoch hingenommen werden

Basel - Das Theater Basel hat in der Spielzeit 2002/2003 einen leichten Besucherrückgang hinnehmen müssen. Die Zahl der Eintritte ging um 11.712 auf 177.064 zurück. Das Dreispartenhaus schreibt jedoch weiterhin schwarze Zahlen. Die Zahl der Vorstellungen stieg in der vergangenen Spielzeit um zwei auf 684, wie aus dem am Freitag veröffentlichten Jahresbericht der Theatergenossenschaft Basel hervorgeht. Die Auslastung sank damit von 58,71 auf 58,23 Prozent. Pro Vorstellung wurden im Schnitt 259 Besucher verzeichnet.

Die Besuchereinnahmen sanken um vier Prozent auf 8,2 Mio. Franken, der Eigenfinanzierungsgrad verharrte bei 23 Prozent. Der Gesamtertrag des Theaters Basel stieg in der siebenten Spielzeit von Direktor Michael Schindhelm um ein Prozent auf 47,8 Mio. Franken (30,5 Mill. Euro). Vom Kanton Basel-Stadt wird das Theater mit 33,2 Mio. Franken unterstützt, die Subvention des Kantons Basel-Landschaft beläuft sich auf 3,5 Mio. Franken.

Nach den Sparplänen der Basler Regierung muss das Theater ab der Spielzeit 2006/07 mit einer um 3,5 Mio Franken gekürzten Subvention rechnen. Sowohl Genossenschaftspräsident Walter von Wartburg wie Direktor Schindhelm, der Basel Mitte 2006 verlässt, wehren sich im Jahresbericht gegen den drohenden Abbau.(APA/sda)

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