"Keine Ferrari-Überlegenheit"

22. Jänner 2004, 16:57
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Ende der Vorherrschaft für Lauda vorstellbar - Ehemaliger Jaguar-Chef vom neuen Williams-BMW beeindruckt: "Das wird interessant"

Schwechat - Auch für Niki Lauda ist es vorstellbar, dass 2004 die Vorherrschaft von Ferrari in der Formel 1 zu Ende geht. Die "Roten" würden "keine Überlegenheit" aus der vergangenen Saison mitbringen und könnten es sich daher "nicht leisten, erst nach drei Rennen mit einem neuen Auto zu kommen", sagte der dreifache Weltmeister am Donnerstagabend auf dem Flughafen Wien in Schwechat. Außerdem werde Ferrari "gute (Bridgestone, Anm.) Reifen" brauchen. Ferrari will im Gegensatz zum Vorjahr heuer aber bereits in Melbourne den neuen Wagen (F2004) einsetzen.

Beeindruckt zeigt sich Lauda vom neuen Williams-BMW. "Wenn das Auto um das besser geht, wie es innovativ aussieht, wird es interessant." Lauda will außerdem "mit Argusaugen" die Entwicklung bei Jaguar beobachten. Die Engländer müssten "beweisen, dass sie ein gutes Auto bauen können". Was den österreichischen Piloten Christian Klien betreffe, so sei Jaguar für den jungen Vorarlberger optimal für den Einstieg in die Formel 1.(APA)

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    Airliner Lauda beobachtet auch die Formel 1.

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