Stabile Partnerschaft verlangsamt offenbar Aids

14. Jänner 2004, 14:05
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CD4-Blutzellen nehmen zu

London - Eine stabile Partnerschaft hemmt offenbar den Krankheitsverlauf der Immunschwäche Aids. Mediziner der Universität Basel hatten mehr als 3.700 HIV-infizierte Menschen untersucht, die der so genannten hochaktiven antiretroviralen Therapie (HAART) behandelt wurden.

Bei den Patienten mit stabiler Beziehung schritt die Krankheit langsamer fort, wie das "British Medical Journal" berichtete. Zudem stellten die Forscher bei ihnen eine Zunahme der CD4-Blutzellen fest. Der Verlust dieser für das Immunsystem wichtigen Lymphozyten gilt als Zeichen für ein Fortschreiten der Krankheit.

Der Grund für die beobachtete Schutzwirkung ist unklar. Die Forscher vermuten, dass Patienten mit einer festen Partnerschaft weniger anfällig für Depressionen sind. (APA/AP)

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