Betrug mit Erbschaften in Nigeria: 170.000 Euro Schaden

25. Jänner 2004, 16:47
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Familie im Burgenland über Internet kontaktiert - Mehrere Zahlungen geleistet

Eine Familie aus dem Bezirk Eisenstadt-Umgebung soll auf eine Betrugsmaschine mit angeblichen Erbschaften in Nigeria hereingefallen und beträchtliche Zahlungen geleistet haben. Laut Aussendung der Sicherheitsdirektion Burgenland beläuft sich die Schadenssumme auf nicht weniger als 170.000 Euro. "Die Kriminalabteilung ermittelt noch", hieß es auf Anfrage.

Gefälschte Zertifikate und Urkunden

Die Familie wurde von einer international Tätergruppe via Internet kontaktiert und über angebliche Erbschaften nach dem Tod von Verwandten in Nigeria informiert. Die "Erben" bekamen gefälschte Zertifikate und Urkunden übermittelt und wurden dadurch in offensichtlich betrügerischer Absicht zur Zahlung mehrerer großer Beträge verleitet.

Guter Rat

Der Rat der Sicherheitsbehörden: in Fällen unverhoffter nigerianischer Erbschaften Sorgfalt walten zu lassen und vorsorglich die nächste Polizei- oder Gendarmeriedienststelle zu verständigen. (APA)

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