Open Source Aktivist: "Microsoft hat Angst vor Linux"

19. Jänner 2004, 10:39
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Werbekampagne gegen gegen Linux: Pro-Windows Studien wurden von Microsoft in Auftrag gegeben oder mitfinanziert

Microsoft hat zu Wochenbeginn in den USA eine breit angelegte und weltweite Werbekampagne gegen Linux gestartet – der WebStandard berichtete.

18 Monate

Mittels Print- und Online-Anzeigen in IT-Publikationen sollen IT-Verantwortliche die "Wahrheit" über Linux erfahren. Die Werbung soll rund 18 Monate lang laufen. Das Budget für die Kampagne ist nicht bekannt.

Die Anzeigen verweisen auf die eigens eingerichtete Website "Get the facts on Windows and Linux". Die Site bringt eine Übersicht über Studien, die nachweisen sollen, dass eine Windows-Systemarchitektur kostengünstiger als eine Linux-Lösung ist.

Quellenforschung

Laut einem Bericht des Webmagazins telepolis, stammen einige Studien allerdings nicht aus unabhängigen Quellen, sondern wurden von Microsoft in Auftrag gegeben oder mitfinanziert. Als Beispiel für eine derartige Studie nennt telepolis die Giga-Research-Studie, die belegen soll, dass ein mit Windows-Software entwickeltes Webportal bis zu 28 Prozent billiger kommt – als der Einsatz von Linux und der Java 2 Enterprise Edition (J2EE).

"Microsoft hat Angst vor Linux"

Die Linux-Community hat recht gelassen auf diese Werbekampagne gegen Linux reagiert. So meinte der bekannte Open-Source-Aktivist Bruce Perens, dass die Kampagne lediglich zeige, dass Microsoft Angst vor Linux habe. (red/pte)

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