Schneefälle für ÖBB kaum ein Problem

7. Jänner 2004, 14:21
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Züge haben im Schnitt zehn bis 15 Minuten Verspätung - "Umsteigen" von Auto auf Bahn empfohlen

St. Pölten - Starke Schneefälle, Verwehungen, glatte Fahrbahnen - in der Ostregion war das Weiterkommen mit dem Pkw in den vergangenen Tagen keine leichte Aufgabe. Für die Bahn wiederum sind solche Bedingungen kaum ein Problem: "Die Züge haben im Schnitt zehn bis 15 Minuten Verspätung. Wir können also den Autofahrern guten Gewissens empfehlen, auf die Bahn umzusteigen. Wir sind durchgehend unterwegs, es gibt keine Behinderungen", sagt Johann Rankl, Sprecher der ÖBB-Niederösterreich.

Weitere Gefahren für den Verkehr auf der Straße drohen laut Rankl aus dem Westen, denn die Temperaturen seien im Steigen: "Wenn es zu regnen beginnt, werden die Fahrbahnen schnell sehr glatt werden. Der Bahn macht das aber nichts aus." Die täglich rund 4.500 Züge in der Ostregion werden also auch bei Eisregen und spiegelglattem Untergrund ihren Dienst versehen.

Im Moment stehen aber besonders die Weichenreiniger im Mittelpunkt des Geschehens. Ansonsten eher im Hintergrund und wenig beachtet, haben die Außendienstmitarbeiter derzeit keinen leichten Stand. Rankl: "Die Kollegen entlang der Gleise sind unglaublich wichtig. Es ist ihr Verdienst, dass wir planmäßig für unsere Kunden unterwegs sind. Man muss ihnen für ihre Leistung bei diesen Wetterverhältnissen ein großes Lob aussprechen." (APA)

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