Streit um Nacktszene im TV

13. Jänner 2004, 14:50
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Stefan Raab einigt sich mit Bankkauffrau - Sie wurde am FKK-Strand heimlich gefilmt

Der Fernseh-Entertainer Stefan Raab hat den Streit mit einer Bankkauffrau wegen einer Nacktszene außergerichtlich beigelegt. Man habe sich geeinigt, die Frau habe ihre Klage zurückgezogen, bestätigte eine Sprecherin von Raabs Produktionsfirma Brainpool am Dienstagabend. Einzelheiten wurden nicht mitgeteilt. Das Düsseldorfer Landgericht wollte ursprünglich an diesem Mittwoch seine Entscheidung verkünden.

Die leitende Bankerin war in Raabs Show "TV total" mehrfach ungefragt nackt gezeigt worden. Sie hatte Schmerzensgeld verlangt, weil sie nach den Sendungen dem Gespött von Kunden und Kollegen ausgesetzt gewesen sei.

Heimlich am FKK-Strand gefilmt

Dem Verlauf der mündlichen Verhandlung zufolge hatte die Frau gute Erfolgsaussichten. Sie war 1998 beim Nacktbaden an einem FKK-Strand an der Ostsee heimlich von einem Fernsehteam gefilmt worden, als sie aus dem Meer kam.

Wegen derber Späße in Raabs Sendungen hatten Gerichte bereits mehrfach Schmerzensgelder verhängt. So hatte die Essener Schülerin Lisa Loch mehr als 20.000 Euro erstritten (etat.at berichtete). Eine Lehrerin, die von einem Kamerateam nachts aus dem Bett geklingelt und gefilmt worden war, erhielt per Gerichtsentscheid 2.550 Euro. (APA/dpa)

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    Stefan Raab

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