Topcall eröffnet Niederlassung in Ungarn

18. Jänner 2004, 20:50
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Wachstumsimpuls durch EU-Beitritt erwartet - Konzentration auf Banken und Transportwesen

Wien/Budapest - Das börsenotierte Wiener Technologieunternehmen Topcall International AG hat Anfang Jänner eine Tochtergesellschaft in Budapest gegründet. Nach der Eröffnung einer Niederlassung in Polen im Oktober 2003 wolle man damit einen weiteren Expansionsschritt in die Kernmärkte Zentral- und Osteuropas setzen, teilte Topcall heute, Mittwoch, in einer Aussendung mit.

Topcall war bereits seit März 2002 mit einer Repräsentanz in Ungarn vertreten. Vorerst vier Mitarbeiter beraten nun von Budapest aus Großkunden im Bankenbereich und Transportwesen bei Kommunikationslösungen.

Vor allem durch den bevorstehenden EU-Beitritt Ungarns erwarte Topcall in den nächsten Jahren eine Beschleunigung des Wirtschaftswachstums und eine deutliche Erhöhung der IT-Investitonen, erklärte Topcall-Chef Herbert Blieberger.

"Wirtschaftliches Potenzial beträchtlich"

"Das wirtschaftliche Potenzial der CEE-Staaten ist beträchtlich. Ungarn ist mit rund zehn Mio. Einwohnern ein sehr interessanter Markt. Durch niedrige Zölle und die Errichtung von 120 steuerlich begünstigten Sonderwirtschaftszonen wurde das Land für ausländische Investoren zu einem der beliebtesten Transformationsländer der Region", so Blieberger.

Man sehe daher vor allem die Niederlassungen internationaler Konzerne als potenzielle Kunden. Auch die mittlerweile gut entwickelte ungarische Bankenlandschaft sei für Topcall interessant.

Topcall beschäftigt rund 200 Mitarbeiter in 27 Niederlassungen, u.a. auch in Polen, Tschechien, der Slowakei, Russland, Bulgarien und Rumänien. (APA)

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