Israel setzt Neuanschaffung von Microsoft-Software aus

6. Jänner 2004, 16:14
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Kostenerwägungen und Differenzen über Lizenzen

Die israelische Regierung hat bis auf weiteres die Neuanschaffung von Microsoft-Programmen ausgesetzt. Als Grund nannte das Finanzministerium in Jerusalem Kostenerwägungen sowie die Weigerung von Microsoft, Lizenzen für individuelle Programme des Bürosoftware-Pakets Office zu verkaufen. Nicht alle Behörden und Abteilungen benötigten das vollständige Office-Paket, erklärte dazu eine Sprecherin des Unternehmens. Sie sprach von einer rein wirtschaftlichen Entscheidung.

Produkte weiter nutzen

Künftig will die Regierung die bereits erworbenen Microsoft-Programme weiter nutzen. Außerdem soll die Entwicklung kostengünstiger Alternativen unterstützt werden. So arbeitet das israelische Finanzministerium bereits mit den Microsoft-Konkurrenten IBM und Sun Microsystems zusammen, um eine hebräische Version von Open Office zu entwickeln. Open Office ist eine kostenfreie Version der Sun-Software StarOffice.(APA/AP)

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