USA: Ray Davies angeschossen

9. Jänner 2004, 12:02
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Lead-Sänger der Kinks verfolgte Handtaschenräuber

New Orleans - Der Lead-Sänger der Kinks, Ray Davies, ist in den USA von einem Straßenräuber angeschossen worden. Er erlitt eine Beinverletzung, konnte aber am Montag aus dem Krankenhaus entlassen werden, berichtete der Sender CNN.

Der 59-Jährige und seine Begleiterin seien am Sonntag im Touristenviertel French Quarter von New Orleans (US-Bundesstaat Louisiana) von zwei Männern überfallen worden. Sie raubten der Frau die Geldbörse. Als Davies die Täter verfolgte, schoss einer von ihnen auf den britischen Musiker.

Tatverdächtiger festgenommen

Davies traf eine Kugel in den rechten Schenkel, wie die Polizei am Montag mitteilte. Davies musste ins Krankenhaus, wurde aber noch am selben Tag wieder entlassen.

Die Tat ereignete sich nach Polizeiangaben Sonntag Abend im Touristenviertel French Quarter von New Orleans (US-Bundesstaat Louisiana). Die Polizei konnte einen Tatverdächtigen nach kurzer Zeit festnehmen. Die Fahndung nach dem anderen Mann lief am Montag noch.

Die Kinks gehörten Mitte der 60er-Jahre neben den Beatles und den Rolling Stones zu den populärsten britischen Bands. Weltruhm hatten sie 1964 mit dem Hit "You Really Got Me" von ihrem Debütalbum erlangt. Zu ihren Top-Hits gehören Songs wie "Lola", "All Day and All of the Night" und "Tears of a Clown". (APA/dpa)

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