Gesalzener Auftakt in Siezenheim

6. Jänner 2004, 22:48
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Salzburgs Neo-Trainer Hörmann lobt die Bedingungen - Kaderreduktion geplant

Salzburg - Neo-Trainer Walter Hörmann hat am Montag erstmals die Spieler des Fußball-Bundesligisten SV Salzburg zum Training gebeten und sich dabei von der Stimmung im Verein angetan gezeigt. "Man sieht, dass alle voll mitziehen", meinte der frühere Teamspieler, dessen neue Schützlinge nach einer 30-minütigen Besprechung einige Runden im Stadion Wals-Siezenheim drehten.

Kampf um Kaderplätze

Trotz des starken Schneefalls präsentierte sich der Kunstrasen in optimalem Zustand, nachdem er geräumt und mit Salz bestreut worden war. Auf die guten Bedingungen in der EM-Arena baut Hörmann auch im Hinblick auf sein Trainingsprogramm. "Bis zum Trainingslager werden nicht nur Laufeinheiten, sondern auch viele Übungen mit dem Ball auf dem Programm stehen. Da kommt uns der wetterfeste Kunstrasen entgegen."

Die angekündigte Kaderreduktion von 29 auf 22 Kicker will Hörmann Ende der Woche vornehmen. Für die danach nicht mehr berücksichtigten Spieler soll eine eigene Trainingsgruppe geschaffen werden. "Nur mit 22 Mann kann ich das umsetzen, was ich mir vorgenommen habe", sagte er.

Präsidentengipfel zum Thema Amoah

Fünf Mann fehlten zum Auftakt: Thomas Eder und Gernot Messner laborieren an Knieverletzungen, Josko Bilic ist erkrankt, Charles Amoah befindet sich noch in Afrika und Maynor Suazo weilt mit dem honduranischen Nationalteam in Florida. Hörmann stimmte der Teilnahme des Mittelfeldspielers an dem Trainingslager unter der Bedingung zu, dass Suazo für Länderspiele während der Frühjahrssaison nicht abgestellt werden muss. Die weitere Zukunft von Amoah wird erst in den nächsten Wochen in Gesprächen zwischen Präsident Rudi Quehenberger und Sturm-Boss Hannes Kartnig, geklärt werden. Die Grazer haben Amoah nach Salzburg verliehen.

Fix ist dagegen, dass Dominik Hassler im Frühjahr noch für die Salzburger spielt und erst danach zum GAK wechselt. Die Vertragsverlängerung von Markus Scharrer, dessen Kontrakt im Dezember auslief, ist laut Sportdirektor Peter Assion nur noch Formsache. (APA/red)

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