Gefasste Stimmung unter den Passagieren

7. Jänner 2004, 10:34
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Keine Panik ausgebrochen - Einige haben bereits Anschlussflüge genommen

Wien/München - Nach der Notlandung einer Austrian-Maschine auf freiem Feld nahe des Flughafens München war keine Panik unter den Passagieren bemerkbar. "Sie waren sehr gefasst", sagte eine Sprecherin des Airports zur APA. Die Betroffenen wurden am Vormittag auf einem Gate von Psychologen, Rettungsleuten und Sanitätern betreut.

Die Passagiere wurden gleich nach der Notlandung von den Flughafeneinsatzkräften evakuiert. Sie konnten die Fokker problemlos durch die Türen verlassen.

Anschlussflüge

Einige der Passagiere haben bereits Anschlussflüge genommen, andere sind in ihre Heimatstädte aufgebrochen. Für jene Personen, die weiter in Betreuung sind, soll am Nachmittag eine Maschine mit 29 speziell geschulten Mitarbeitern der AUA eintreffen. Auch der österreichische Generalkonsul in Deutschland, Dr. Christian Lassmann, besuchte die Betroffenen.

Über die Zahl der Verletzten herrschte Unklarheit. Während die AUA von keinen Verletzten sprach, berichtete die Erdinger Polizei von drei Personen, die leichte Blessuren abbekommen haben. Die Münchner Flughafensprecherin berichtete von einem Mann, der einen Schock erlitten hat.

Eine Start- bzw. Landebahn des Flughafens Münchens war am Vormittag zwei Stunden lang gesperrt, wodurch es zu zahlreichen Verzögerungen gekommen ist. Gegen Mittag wurde die Sperre wieder aufgehoben.(APA)

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