Lkw-Kettenpflicht in Teilen von Niederösterreich

5. Jänner 2004, 17:35
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Bis zu 20 Zentimeter Schnee im Burgenland

St. Pölten/Eisenstadt - Die Räum- und Streufahrzeuge waren am Montag auch in Niederösterreich im Dauereinsatz. Im Mostviertel sowie im südlichen Niederösterreich gab es bis zu 30 Zentimeter Neuschnee, im Wald- und Weinviertel rund 20 Zentimeter. Die Temperaturen betrugen minus neun bis minus ein Grad. Dennoch gab es verhältnismäßig wenig Verkehrsbehinderungen in Niederösterreich, meldete der ÖAMTC.

Behinderungen habe es in der Früh auf der Außenring-Autobahn (A 21) Behinderungen im Bereich der Kettenanlegestellen für Lkw gegeben, wirklich dramatische Situationen seien jedoch nicht zu vermelden, so der Club. Kettenpflicht für Lkw ab 3,5 Tonnen galt auf der B 20 (Annaberg und Josefsberg), auf der B 21 (Ochsattel und Gschaid), auf der B 23 (Lahnsattel), auf der B 37 zwischen Gföhl und Zwettl, auf der B 41 zwischen Steinbach und Karlstift sowie auf der L 60 zwischen Waidhofen an der Thaya und Groß Siegharts. Allgemeine Kettenpflicht herrschte am Zellerrain ab Langau (B 71) und auf der Erlauftalstraße (B 25) am Grubberg. Überdies mussten Lkw und Busse über 7,5 Tonnen auf der B 303 von Guntersdorf bis Kleinhaugsdorf Schneeketten anlegen.

Burgenland tiefwinterlich

Tiefwinterlich präsentierte sich auch das Nord- und Mittelburgenland am Montag. Bis zu 20 Zentimeter Schnee machten den Autofahrern und den Mitarbeitern der Straßenmeistereien zu schaffen, doch ein Ende des Schneefalls war nicht absehbar. Matsch und Schnee auf den Fahrbahnen - auch der Autobahnen und Schnellstraßen - ließen kein allzu hohes Tempo zu. Insgesamt war das Verkehrsaufkommen aber deutlich geringer als an Montagen üblich, viele Arbeitnehmer hatten sich freigenommen.

Die Burgenland-Schnellstraße B 50 in Sieggraben musste wegen eines quer stehenden Schwerfahrzeuges für die Dauer der Bergung gesperrt werden, der Verkehr wurde über die Burgenland-Schnellstraße S 31 umgeleitet.

Auf den teils schneeglatten Fahrbahnen kam es zu einigen Unfällen. Aus dem Bezirk Neusiedl am See wurde ein Verkehrsunfall mit einem Schwer- und einem Leichtverletzten gemeldet. Nach dem Unglück zwischen Apetlon und Pamhagen waren ein Notarztwagen, ein Rettungsfahrzeug und ein praktischer Arzt im Einsatz.

"Es gibt nach wie vor starken Schneefall", berichtete ein Mitarbeiter der Straßenmeisterei Parndorf. "Aber wir sind mit allen verfügbaren Räumfahrzeugen im Einsatz". Die Räum- und Streufahrzeuge waren seit Sonntag 21.00 Uhr ohne Unterbrechung unterwegs. Nur fürs Auftanken wurde Halt gemacht.(APA)

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