Eurozone: Dezember-Inflation bei 2,1 Prozent

11. Jänner 2004, 20:15
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Auftragseingänge in der Industrie im Oktober leicht gestiegen

Luxemburg/Brüssel - Die jährliche Inflationsrate (HVPI) der Eurozone ist im Dezember 2003 auf 2,1 Prozent gefallen. Dies geht aus einer am Montag veröffentlichten Vorausschätzung des EU-Statistikamtes Eurostat hervor. Im November 2003 lag die Rate bei 2,2 Prozent.

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Die Auftragseingänge in der Industrie stiegen in der Eurozone im Oktober 2003 gegenüber dem Vormonat um 1,6 Prozent, wie Eurostat weiters mitteilte. Von allen Mitgliedstaaten, für die Daten zur Verfügung stehen, verzeichneten im Oktober 2003 Dänemark, Deutschland und Frankreich eine Zunahme der Auftragseingänge im auftragsorientierten verarbeitenden Gewerbe und zwar jeweils um 0,7 Prozent. Abnahmen wurden in Portugal (-7,9 Prozent), Belgien (-1,3 Prozent) und Italien (-0,1 Prozent) verzeichnet. Für Österreich liegen keine Daten vor.

Im Oktober 2003 verzeichnete nur der Bereich Textil- und Bekleidungsgewerbe eine Abnahme gegenüber dem Vorjahresmonat und zwar um 8,1 Prozent in der Eurozone und 8,3 Prozent in der EU-15. Der Bereich Fahrzeugbau stieg 6,1 Prozent in beiden Gebieten. Elektrische und elektronische Erzeugnisse verbuchten einen Anstieg von 6,1 Prozent in der Eurozone und von 5,7 Prozent in der EU-15. (APA)

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