Wer will mich?

7. Jänner 2004, 11:42
1 Posting

Organisation sucht Plätze für Tiere aus dem konkursgebeutelten Safaripark Gänserndorf - Erste Rettungsmaßnahmen wegen drohendem Konkurs eingeleitet

Gänserndorf - Der drohende Konkurs des Safariparks Gänserndorf und die damit verbundene Zwangseuthanasie der rund 850 Wildtiere hat nun die "OZO" (Österreichische Zoo Organisation) veranlasst, sich international um artgerechte Unterbringungsmöglichkeiten zu kümmern. In einer Aussendung von Montag hieß es, man distanziere sich klar davon, das Leben von Tieren als Druckmittel zu verwenden.

Die OZO ist der Zusammenschluss von wissenschaftlich geführten Tiergärten in Österreich, die nach den internationalen Richtlinien der EAZA (European Association of Zoos and Aquaria) geführt werden. Mitglieder sind unter anderem der Alpenzoo Innsbruck, der Hellbrunner Zoo in Salzburg, der Tiergarten Schönbrunn (Wien), der Tier- und Naturpark Schloss Herberstein (Steiermark), der Zoo Schmiding in Oberösterreich sowie das Haus des Meeres in Wien.

Obwohl der Safaripark Gänserndorf nicht Mitglied der OZO ist, fühle man sich für das Wohl der betroffenen Tiere verantwortlich. Vor rund einem halben Jahr wurde Gänserndorf probeweise auf zwei Jahre in die EAZA aufgenommen, um wegen der bereits damals bedrohlichen Situation einen Austausch von Tieren auf internationaler Basis zu erleichtern.(APA)

  • Bild nicht mehr verfügbar

    Die OZO(Österreichische Zoo Organisation) will sich international um artgerechte Unterbringungsmöglichkeiten für die Tiere kümmern

Share if you care.