Ferrero-Waldner wär's

21. Jänner 2004, 13:10
8 Postings

Die Außenministerin wäre den Österreicherinnen als Bundespräsidentin am liebsten

Linz - "Wer würde als Bundespräsident eine gute Figur machen?" - diese Frage stellte das Linzer Meinungsforschungsinstitut "Market" im Herbst 2003. Die "Siegerin": Außenministerin Ferrero-Waldner, Platz Zwei ging an Niederösterreichs Landeshauptmann Erwin Pröll, erst an dritter Stelle hinter den beiden möglichen ÖVP-Kandidaten folgt der Zweite Nationalratspräsident Fischer, der für die SPÖ ins Rennen gehen könnte.

57 Prozent für Ferrero-Waldner

400 Österreicherinnen und Österreicher über 18 Jahre wurden dabei zum Thema PräsidentInnenwahl befragt. Die Namen von 19 Politikerinnen und Politikern wurden als "KandidatInnen" vorgegeben, Mehrfachnennungen waren möglich. 57 Prozent der Befragten meinten, Ferrero-Waldner würde als Staatsoberhaupt "gute Figur" machen, 49 Prozent glauben dies von Pröll, weitere 45 Prozent von Fischer.

Jeweils knapp 40 Prozent gestanden Steiermarks Landeshauptfrau Klasnic und der früheren FPÖ-Chefin Riess-Passer "gute" Voraussetzungen für das Amt des Bundespräsidenten zu, ein Drittel kann sich den Grünen Bundessprecher Van der Bellen vorstellen.

Mittelsmänner

Im "Mittelfeld" - mit jeweils rund 25 Prozent Nennungen - landeten Bundeskanzler Schüssel, Wirtschaftskammer-Präsident Leitl, der Wiener Bürgermeister Häupl und Nationalratspräsident Khol. Vizekanzler und FPÖ-Obmann Haupt kam auf zehn Prozent, ÖGB-Präsident Verzetnitsch, SPÖ-Vorsitzender Gusenbauer und Rechnungshof-Präsident Fiedler brachten es auf gute 15 Prozent. Die "Schlusslichter" dieser Umfrage waren Arbeiterkammer-Präsident Tumpel mit vier Prozent Nennungen, der Drite Nationalratspräsident Prinzhorn mit sechs Prozent und Kärntens Landeshauptmann Haider mit acht Prozent. (APA)

  • Bild nicht mehr verfügbar
    Für die Befragten die ideale Kandidatin: Benita Ferrero-Waldner
Share if you care.