Zuschlag für Chipkarten-Softwaresystem erteilt

9. Jänner 2004, 11:49
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Konsortium von Siemens, IBM und der Telekom Austria darf entwickeln

Ein Konsortium von Siemens, IBM und Telekom Austria hat den Zuschlag für die Entwicklung des Softwaresystem für die Chipkarte erhalten, berichtete das Ö1-"Morgenjournal" am Samstag. Die Firmengruppe soll um knapp 40 Millionen Euro bis Herbst 2004 die Software für die Betriebszentrale und die Ärzteterminals entwickeln. Im Jahr 2005 soll die e-card den Krankenschein ersetzen.

Geplant für 2004

Ursprünglich sollte die e-card bereits 2004 eingeführt werden. Wegen Umsetzungsschwierigkeiten hat der Hauptverband der Sozialversicherungsträger aber den ursprünglichen Vertrag mit dem US- deutschen Konsortium EDS/ORGA aufgelöst und die Chipkarte neu ausgeschrieben.

Ohne neuerliche Verzögerungen

Der Hauptverband ist nun - laut "Morgenjournal" - zuversichtlich, dass das neu beauftragte Konsortium den Plan ohne neuerliche Verzögerungen erfüllen kann. Die Gesundheitsdaten aller Versicherten sollen auf einem zentralen Server gespeichert werden und dann in den Arztpraxen abrufbar sein.(APA)

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