Konsortium erhält Zuschlag für e-Card

7. Jänner 2004, 19:08
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Siemens, IBM und Telekom bekommen 40 Millionen Euro schweren Auftrag für Software für Betriebszentrale und Ärzte-Terminals

Wien - Ein Konsortium von Siemens, IBM und der Telekom hat den Zuschlag für die Entwicklung des Softwaresystem für die Chipkarte erhalten, berichtete das ORF-Radio am Samstag. Die Firmengruppe soll um knapp 40 Millionen Euro bis Herbst 2004 die Software für die Betriebszentrale und die Ärzteterminals entwickeln. Im Jahr 2005 soll die e-card den Krankenschein ersetzen. Die Ausschreibung für das Kartensystem läuft noch bis 17. Februar.

Verschoben

Ursprünglich sollte die e-card bereits 2004 eingeführt werden. Wegen Umsetzungsschwierigkeiten hat der Hauptverband der Sozialversicherungsträger aber den ursprünglichen Vertrag mit dem US-deutschen Konsortium EDS/ORGA aufgelöst und die Chipkarte neu ausgeschrieben.

Gesundheitsdaten auf zentralem Server gespeichert

Der Hauptverband ist nun zuversichtlich, dass das neu beauftragte Konsortium den Plan ohne neuerliche Verzögerungen erfüllen kann. Die Gesundheitsdaten aller Versicherten sollen auf einem zentralen Server gespeichert werden und dann in den Arztpraxen abrufbar sein. (APA)

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